Pressemitteilung

Öffentliche Seniorenvertreter-Versammlung am 3. Juni um 10 Uhr

Diskussion mit Prof. Dr. Wolfgang Hesse

München, 27.05.2019 – Wie könnte eine zukunftsfähige Verkehrspolitik für München aussehen? Wie sollen sich die Mobilitätsangebote in Stadt und Umland entwickeln – insbesondere im Hinblick auf S-Bahnring, Hauptbahnhof, Zweite Stammstrecke und U-Bahnen?

Um solche Fragen geht es bei der öffentlichen Seniorenvertreter-Versammlung mitVortrag des profilierten Verkehrsforschers Prof. Dr. Wolfgang Hesse (LMU) und anschließender Diskussion am 3. Juni im Rathaus.

Wir laden Sie herzlich zu der Veranstaltung ein und bitten zudem um Ankündigung:

„Verkehrswende in München“
Öffentliche Seniorenvertreter-Versammlung
Montag, 3. Juni, um 10 Uhr
Großer Sitzungssaal im 2. Stock, Zuschauertribüne 3. Stock
Rathaus am Marienplatz
(Eingang beim Pförtner gegenüber Fischbrunnen)

Rücksicht auf Senioren gefordert – auch in der Verkehrspolitik

Dr. Reinhard Bauer, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München, fordert, die Interessen älterer Menschen bei der Verkehrspolitik stärker zu berücksichtigen. Der Seniorenbeirat plant entsprechende Anträge bei der Stadt einzureichen.

Bauer: „Ältere Menschen müssen nicht nur ohne Auto von A nach B kommen können. Auch übersichtliche Verkehrssituationen sind für sie sehr wichtig. Denn viele Seniorinnen und Senioren bewegen sich langsam. Ihr Reaktionsvermögen ist oft eingeschränkt. Manche können sich nur mit Rollator oder Rollstuhl fortbewegen. Deswegen sind älteren Menschen besonders auf ein funktionierendes, flächendeckendes und benutzerfreundliches Angebot von Bahn, U-Bahn, Tram und Bus angewiesen.“

„E-Roller auf Straßen – und illegal wohl auch auf Gehwegen – lösen Sorge um Leibund Leben aus. Deswegen hat die letzte Seniorenvertreterversammlung diese Form der Mobilität einstimmig abgelehnt“, so Bauer.

Über die Seniorenvertretung der LH München

Die Seniorenvertretung der Landeshauptstadt München wird alle vier Jahre von den Über-60-Jährigen gewählt. Sie ist überparteilich und weltanschaulich neutral. Die Seniorenvertretung streitet für Lebensqualität, Selbstbestimmung und Würde der älteren Generation. Darüber hinaus engagiert sie sich für die Integration alter Menschen in allen Lebenslagen, wendet sich gegen alle Formen der Ausgrenzung oder Abwertung und fördert Initiativen und Aktivitäten Älterer durch „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie unterstützt aktives Zusammenleben, lebenslanges Lernen sowie den Dialog und die Solidarität zwischen den Generationen.

Pressekontakt Seniorenbeirat:

Kathrin Schirmer
Kathrin Schirmer | Kommunikation
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