Pressemitteilung vom 10. Oktober 2013

  • Über 60 und kein bisschen leise! Der Seniorenbeirat macht Lärm für ältere Münchner

München (10. Oktober 2013) München hat gewählt. Und zwar den Seniorenbeirat. Das parteiunabhängige, ehrenamtliche Gremium wird von den über 60-jährigen Münchnerinnen und Münchnern gewählt. Er vertritt die Interessen aller älteren Menschen gegenüber dem Stadtrat und der Verwaltung. Jetzt haben die 29 Mitglieder einen neuen Vorstand bestimmt.

„Die älteren Münchner Bürgerinnen und Bürger brauchen uns. Wir helfen Ihnen dabei, ihre Belange durchzusetzen.“ Ingeborg Staudenmeyer ist für die Amtszeit 2013 – 2017 Vorsitzende des gesamtstädtischen Seniorenbeirats und löst in dieser Funktion Klaus Bode ab. Ihre Stellvertreter sind Ingrid Neumann-Micklich, Dr. Irmtraud Nies und Gerhard Krug sowie Schriftführerin Waltraud Hörnchen.

Immer mehr Münchner sind Seniorinnen und Senioren. Fragen nach dem Leben im Alter, Rente, bezahlbaren Mietwohnungen und der Perspektive der Generation 60 plus werden wichtiger. Genau solchen Themen, wie zum Beispiel Sicherheit, Verbraucherschutz oder Mobilität im Alter widmet sich der Seniorenbeirat München. Er ist die größte und wichtigste Seniorenvertretung Deutschlands. Aufgabe des Seniorenbeirats ist es, gegenüber Stadtrat und Stadtverwaltung die Interessen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner Münchens durch Anträge, Anregungen, Anfragen, Empfehlungen und Stellungnahmen wahrzunehmen.

Und das tun die Seniorenbeiräte sehr erfolgreich. In jedem der 25 Münchner Stadtteile gibt es Anlaufstellen für Seniorinnen und Senioren, in denen sie mit ihren Belangen Gehör finden. Obwohl München mit dem bundesweit einzigartigen Konzept der 32 Alten- und Servicezentren schon viel für Ältere tut, ist das für den neuen Vorstand noch lange nicht genug.

Ingeborg Staudenmeyer, seit 1994 Geschäftsführerin des Seniorenbeirats: „Wir wollen neue Akzente setzen. Das Selbstbewusstsein der Seniorinnen und Senioren muss mehr gestärkt werden“, verspricht die Neuhauserin: „Sie müssen mehr Forderungen stellen können und dürfen. Und dabei stehen wir ihnen mit Rat und Tat zur Seite.“